10 Geschäftsmodelle, die im Silicon Valley garantiert nicht mehr funktionieren

Axel Telzerow Allgemein

Die StartUp-Szene in Palo Alto ist so vielfältig wie nirgendwo sonst auf der Welt. Kaum eine Idee die hier zumindest nicht schon einmal probiert worden ist, aber trotzdem gibt es ständig neue Überraschungen oder faszinierende Variationen bestehender Geschäftsmodelle. Wer also auf der Suche nach dem Glück herkommt, hat alle Chancen es auch zu finden. Nur um diese Jobs sollten Sie definitiv einen Bogen machen. 10 nicht ganz ernstgemeinte Tipps für Aussteiger oder solche die es werden wollen.     


  1. Selbstständiger Rechtsanwalt.
    Rechtsanwälte dürfen überall auf großen Plakaten für ihre Dienste werben. Aber letztlich hilft nur einer wirklich, deshalb immer dran denken: Better call Saul.
    bettercallsaul
  2. Autowaschanlagen-Betreiber
    Außerhalb eines jedes Mini-Centrums in der Bay-Area haben Waschanlagen-Betreiber einen nahezu geschlossenen Ring errichtet. Mit einem dreckigen Auto die Stadt zu verlassen oder hinein zu fahren ist nur über den Freeway möglich.
  3. Apotheker
    CVS und Walgreens mit 24 Stunden-Service gibt es an jeder Ecke. Nur die Senioren-Bravo gibt es hier nicht, vielleicht eine winzige Marktlücke.
  4. Coffee-Shop-Betreiber
    Die Filial-Abdeckung von Starbucks ist nahezu unheimlich. Eine Suche auf Google Maps oder mit der Starbucks-App zeigt dies sehr anschaulich. Und sollte es doch mal eine Starbucks freie Zone geben, ist Peet´s Coffee eine wirklich leckere Alternative.
  5. Gärtner
    Fest in mexikanischer Hand. Jeden Morgen ziehen Heerscharen durch die Gärten von Palo Alto, schneiden, pflegen, pfegen, wässern in atemberaubender Geschwindigkeit. Ihr liebstes Gadget dabei, der motorbetriebene Laubbläser.
  6. Elektriker
    Ein deutscher Elektriker würden es hier allein schon nervlich nicht aushalten. Offene Leitungen, gespannt von Haus zu Haus, vermitteln zwar eine Art Wild West-Romantik, sehen aber alles andere als sicher und vertrauenserweckend aus.
  7. Bio-Bauer
    In den USA gibt es nahezu alle Lebensmittel bereits in einer Organic-Variante. Gerade bei Whole Foods findet man Pizza, Eis, Schokolade, Chips als „gesündere“ Variante der Fettmacher aus deutschen Supermärkten.
  8. „PC-Feuerwehr“-Mann
    Im Silicon Valley ist wirklich alles und jeder vernetzt, man nutzt Smartphone und Laptop gleichzeitig, verbringt Tage im Starbucks bei Gratis-Wlan und diskutiert bei MeetUps über Trends der Zukunft. Generationsunabhängig. Die Ausbildung dazu beginnt hier bereits in der Schule, die mit modernsten Computern ausgestattet sind.
  9. Taxi-Unternehmer
    Als Taxi-Unternehmer ist Valley zu kommen ist komplett UBERflüssig. Auch wenn ich daheim in Hamburg großer Hansa-Taxi-Fan bin, ist meine Bereitschaft per App „ein UBER“ zu rufen zur Selbstverständlichkeit geworden. Es fahren hier so viele UBERs rum, dass die Wartezeit unter 10 Minuten beträgt. Zu einem blitzblanken Fahrzeug, gibt´s dann noch einen freundlichen Fahrer, Gratis-Wasser, Kaugummis, TicTac und die Lieblingsmusik per Spotify. Genial.
  10. Eichhörnchen
    Wirklich jeder (!) Baum in der Cowper Street ist von einem Grauhörnchen besetzt, durch den Garten huschen regelmäßig ganze Familien auf der Suche nach Nahrung. Ein europäisches, deutlich kleineres Eichhörnchen hätte hier keine Chance. Eingeschleppte Grauhörnchen haben etwa in England oder Italien zu einem nahezu völligen Aussterben des Eichhörnchens geführt.