„Apple macht die Biege“

Axel Telzerow @t-weekly

Von Äpfeln, Bananen und Kurven der ganz besonderen Art.


Was haben eine Banane und ein iPhone 6 Plus gemeinsam? Na, auf den ersten Blick gar nichts, aber bei leichtem Druck auf eine neuralgische Stelle beim iPhone schon etwas mehr. Sie sind dann beide krumm. Oder „curved“, wie heute Geräte heißen, die einen Knick im Gehäuse haben. Was bei Fernsehern von Samsung oder LG durchaus gewollt ist, um das Kinovergnügen zu steigern, ist beim iPhone 6 Plus ein weiterer Beleg, dass manche Apple-Geräte eben doch einen Hau haben.

Das war übrigens schon zu Steve Jobs‘ Zeiten so: Das iPhone 4 hatte das Problem mit der Antenne (#Antennagate). Und nun das 6er mit dem biegsamsten Gehäuse, seit Smartphones unter uns weilen. Auch dafür gibt es mit #Bentgate ein Hashtag auf Twitter, unter dem sich die digitale Welt jetzt über Apple und das beste Smartphone der Welt lustig macht. Und nicht ganz zu Unrecht, denn wie sagte schon mein Kollege Christian Blum in unserem mittlerweile berühmt-berüchtigten Biege-Video auf meine Frage, ob denn das bei Apple keiner ausprobiert hätte: „Kann ich mir gut vorstellen, die Leute haben sich einfach nicht draufzusetzen.“

Und weil es nunmal Spaß macht, über die Rockstar-Attitüden der schönsten Firma der Welt zu lachen, landen die neuen iPhones weltweit in Mixern, werden von Häusern geworfen, hinter Autos hergezogen oder beschossen. Aber es gibt Hoffnung für Apple und natürlich auch für alle vorschnellen Käufer des 6 Plus: ein schmuckes Nudelholz, um das „curved iPhone“ wieder schön flach zu rollen.

» Zum Original Artikel

Bildnachweise: w.r.wagner/pixelio.de