My first meeting with a startup: Eureka

Axel Telzerow Allgemein

Shoppen auf chinesisch


Meetings mit StartUps in den USA sind schnell, alle Teilnehmer kommen auf den Punkt und bei aller amerikanischen Höflichkeit werden knallharte Fragen gestellt, nett verpackt.

Ein gutes Beispiel ist mein erstes Meeting mit dem StartUp Eureka King, das Webseiten-Betreibern, vornehmlich Publishern, ermöglichen will mit einem simplen Java-Plugin für Umsatz zu sorgen und gleichzeitig die Absprungrate drastisch zu reduzieren. Die dabei verwendete Technologie scannt die komplette Webseite ab, sucht nach Keywords und bietet dazu passende Produkte zum direkten Kauf an. Der Kauf selbst wird in einem Overlay durchgeführt, die Abwicklung übernimmt komplett Eureka King. Klingt bis hierher super und funktionierte im Test auch ganz hervorragend.

Damit die Klicks aber auch zu einem Shopping-Erlebnis werden, arbeiten die Kings aktuell mit Partnern wie dx.com zusammen. Das chinesische Unternehmen liefert weltweit und kostenlos. Aber leider direkt aus China. Das heißt anstatt wie bei Amazon den Briefträger bereits am nächsten Tag vor der eigenen Haustür begrüßen zu können, sind hier bei dx.com mindestens 7 Tage einzuplanen. Für deutsche Kunden aktuell nicht akzeptabel und damit auch zum jetzigen Zeitpunkt ein echter Knackpunkt im Konzept bei Eureka King. Kann das Team um CEO und Co-Founder Arjun Mohan das Partner-Portfolio aber ausbauen, könnte die Technologie für viele Webseiten interessant sein. Vielleicht auch mal für COMPUTER BILD.