Tipp 10: Nimm den richtigen Email-Provider

Axel Telzerow Allgemein

Man kann sich einen Hoodie und Nikes anziehen, einen Bart wachsen lassen und noch so cool rüberkommen, mit dem falschen Email-Provider kann man es sich hier im Valley so richtig versauen. Den auch hier gilt: Zeig mir Deinen Email-Anbieter und ich sage dir wer du bist. 


So gerne ich in Deutschland auch unsere supersicheren und superanonymen Email-Anbieter nutze, umso wichtiger ist im Silicon Valley eine coole Mail-Adresse, am besten vom eigenen StartUp. Wer wie ich damit noch nicht dienen kann, der sollte sich möglichst einen kostenlosen Gmail-Account von Google zulegen. Ich habe jetzt in knapp drei Monaten nicht einen einzigen Termin bekommen, der nicht von einem Google-Kalender samt zugehöriger Gmail-Adresse versandt worden ist. Keine einzige Outlook-Einladung, kein einziger Kontakt mit Microsoft Office. „Verschick bloß keine Powerpoint-Dateien“, sagte mir heute ein StartUp-CEO, „die sind richtig uncool.“ Große Datein werden mit Google Drive geteilt, auch Dropbox scheint hier schon von gestern.

Wenn Sie nicht sicher sind, welchem Email-Anbieter Sie zumindest temporär Ihre US-Emails anvertrauen sollen und wissen wollen was Ihr jetziger Anbieter über Ihre Silikon Valley Kompatibilität verrät, schauen Sie doch einmal auf Oatmeal. In der sicher nicht ganz ernst gemeinten Übersicht, steckt leider viel Wahres.