Tipp 9: Fahr bei Sturm und Regen nicht auf den Highway

Axel Telzerow Allgemein

Der Januar war in Palo Alto der trockenste und wärmste Jahresstart seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Dieses Extrem wurde jetzt von einem anderen Extrem abgelöst. Sturm mit starken Windböen und sintflutartigen Regenfällen.


Mit dem Auto über den Highway 101 zu fahren ist schon bei optimalen Verhältnissen eine echte Herausforderung. Die meisten US-Strassen sind in einem katastrophalen Zustand, armbreite Rillen ziehen sich mitunter meterlang durch den Asphalt, der 101 macht da keine Ausnahme. Auf dem Weg von Palo Alto nach San Francisco befahre ich den mit insgesamt 2478 Kilometern längsten Highway der USA in der Woche mehrfach, aber auch bei optimalen Bedingungen immer mit högschder Konzentration.

Kommt es dann wie an diesem Wochenende zu wolkenbruchartigen Regenfällen, die auch noch drei Tage anhalten,  wird eine Fahrt auf dem 101 lebensgefährlich. Das Wasser steht auf der Fahrbahn, sammelt sich in großen Seen an verstopften Abflüssen oder schiesst in Sturzbächen in entgegengesetzter Richtung den Autofahrern entgegen. Auf der knapp 3stündigen Fahrt habe ich am Samstag allein auf den 55 Kilometern 6 Unfälle gezählt und war heilfroh als ich mit meinem Schönwetter-Stadtauto wieder in Palo Alto angekommen war.

Deshalb auch mein Tipp für künftige VF. Nehmt bei Sturm und Regen den Caltrain oder bleibt einfach zuhause.